Die Foto Passage

präsentiert die Ausstellung „Übergänge“ mit 24 Fotografien von:

Andreas Maria Schäfer / Anne Schreiber / Nadine Schrey / Frank Kremer / Inka Domnick / Sabrina Peter / Ortwin Schäfer / Roland Kratz / Erwin Schul / Rolf Peter Henrich / Simone Heuser / Sylvia Heinis / Marcel Mütze / Martin Patte / Michael Kolla / Stefan Aumann / Daniela Hofmann / Wolfgang Henkel / Gerog Sklomeit / Manuel Paulus / Stefan Thiel / Susanne Saker / Thomas Dimroth / Jens Jesberg

Bereits zum 5. Mal wird die Elwert-Passage in diesem Jahr in eine Fotogalerie im öffentlichen Raum verwandelt. Längst hat sich für den stark frequentierten Übergang zwischen dem Oberstadt-Aufzug und der Altstadt die Bezeichnung „Die Foto Passage“ etabliert. In ihr präsentieren Mitglieder der FotoCommunityMarburg sowie des Vereins KulturNetzwerkFotografieMarburg e.V. (KNFM) großformatige Aufnahmen zu einem in Eigenregie gewählten Thema.

Allen bisherigen Ausstellungen dort war gemeinsam, dass das gewählte Thema in Beziehung zur Stadt Marburg stand. Zuletzt galt das Augenmerk den ehemals selbstständigen Gemeinden, die mit der Gebietsreform vor einem halben Jahrhundert zu Stadtteilen Marburgs wurden. 2026 nun sind die Bezüge subtiler, liegt der Fokus nicht primär auf der Universitätsstadt, sondern auf dem Veranstaltungsort. Passagen markieren „Übergänge“ – so das Thema der diesjährigen Ausstellung –, sowohl im Wort- als auch im übertragenen Sinne.

Übergänge begegnen uns Tag für Tag in ganz unterschiedlichen Formen, im Verkehrswesen etwa als Zebrastreifen, Ampelanlagen, Brücken oder Schienenquerungen. Das Thema wurde aber auch deshalb gewählt, weil es darüber hinaus nahezu unbegrenzte Möglichkeiten bietet, neben buchstäblichen eben auch übertragene Bedeutungen in den Blick zu nehmen. So können Übergänge die zeitliche Dimension betreffen, Natur- und Wetterphänomene zum Gegenstand haben oder Grenzen zwischen Lebensabschnitten markieren. Auch solche Übergänge bieten sich an, mit Kreativität fotografisch erfasst zu werden.

Wie unterschiedlich das Thema interpretiert, die Herangehensweise gewählt wurde, zeigen die 24 Aufnahmen, die nun präsentiert werden. Nicht alle Motive erschließen sich beim ersten Hinsehen, sondern werfen Fragen auf bzw. laden zum Enträtseln ein. Eine Frage sei hier gleich zu Anfang nicht nur gestellt, sondern auch beantwortet: Wie viele Aufnahmen sind für die fünfte Auflage der Galerie „Die Foto Passage“ in Marburg entstanden? Es sind genau fünf. Um welche es sich handelt, verrät der Gang durch die Passage.

Dass KNFM diese 5. Ausstellung im Rahmen des 8. Photo.Spectrum.Marburg eröffnen kann, ist der großzügigen Förderung durch die Universitätsstadt Marburg zu verdanken. Ein besonderer Dank gilt dem Fachdienst Kultur für seine Unterstützung.

 

Marburg hat eine Fotogalerie im öffentlichen Raum: Die Foto Passage. Hier werden großformatige Ausstellungen im Jahreswechsel gezeigt. Dadurch soll die Fotografie niederschwellig für alle zugänglich sein.

Unser Verein ist in der Universitätsstadt Marburg als zuverlässiger und kompetenter Partner in Sachen Fotografie bekannt. Er wird auch deshalb seit vielen Jahren von der Stadt finanziell und ideell unterstützt und gerne für größere Fotografieprojekte angefragt.

Dabei dient unser in der Satzung verankerte Vereinszweck: „Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Kultur- und Bildungsgutes Fotografie. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Veranstaltungen zur Vernetzung von Interessierten und der Verbreitung, Pflege und Weiterentwicklung fotografischer Möglichkeiten.“  dazu, auch ungewöhnliche Fotografieprojekte zu entwickeln und zu verwirklichen.

Aus diesem Grund haben wir gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Marburg die Idee einer dauerhaften und damit nachhaltigen Fotogalerie im öffentlichen Raum entwickelt. Hierbei werden wir davon geleitet, Fotografie in all ihren Formen, sei es als Kunst oder auch als Dokumentation zu zeigen. Darüber hinaus wollen wir auch darstellen, dass Ausstellungen nicht immer in sog. „White Cubes“ präsentiert werden müssen, sondern dass durch die Nutzung von Flächen im öffentlichen Raum auch ganz niederschwellig ein Heranführen an die Kunst möglich ist.

Dass gerade bei solchen Präsentationen im öffentlichen Raum die Grenzen zwischen Dokumentation und Kunst schwimmend sind, werden unsere Ausstellungen immer wieder belegen.

Mit dem Namen der Fotogalerie „Die Foto Passage“  wollten wir andeuten, dass sowohl im Vorbeigehen als auch im Verweilen die fotografischen Werke Beachtung finden können und werden. Unser Konzept sieht vor, dass nach der Eröffnung im Oktober 2022 jeweils im März eines Jahres im Rahmen des Photo.Spectrum.Marburg eine neue Ausstellung präsentiert wird.

Gleichzeitig tragen wir mit „Die Foto Passage“ auch dazu bei, den Zugang in die Oberstadt und die Aufenthaltsqualität vor Ort nachhaltig zu verbessern und wollen somit zukünftige Konzepte einer lebendigen Oberstadt mitgestalten.

Zu finden ist „Die Foto Passage“ in der Elwert-Passage am Oberstadtaufzug (Reitgasse).

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